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Wir haben eine neue Küche... Hurra! Oder?

 

Wir haben dringend eine Küche gesucht, da bei unserer alten Küche der Spülmaschinenschlauch einen Haarriss hatte. Wir sind buchstäblich mit unserer Küche durch die Decke gefallen.

Daraufhin haben wir eine Unmenge an Küchenstudios in unserer Gegend abgeklappert. Einmal ganz davon abgesehen, dass die Küchenstudios fast alle eine schlechte Beratung boten, haben wir uns für dass Geschwendtas Küchenstudio, Fährweg 5, 19075 Pampow entschieden.

Die Beratung war auch nicht die Beste, doch im Großen und Ganzen fühlten sich meine Frau und ich dort wohl. Wir wussten ja, was wir wollten.

Herr F...., einer der Mitarbeiter setzte unsere Ideen um. Er erarbeitete nach unseren (schon ziemlich genauen) Vorstellungen eine Küche. Das dachten wir am Anfang.


Wir teilten Herr F..... mit, dass wir die Küche schnell benötigen würden, weil wir einen Wasserschaden hatten und wir schon seit einigen Wochen ohne Küche waren.
Wir hatten ein Angebot von einen Möbelhaus (Möbelstadt Rück), welches zeitnah liefern könnte. Herr F.... versicherte uns, dass er sich darum kümmern würde, dass wir schnell unsere Küche bekommen.
Wir unterschrieben also den Vertrag mit dem Küchenstudio Geschwentas in Schwerin Pampow, in der Hoffnung, dass wir bald eine neue Küche bekommen würden.

 

Zunächst bat man uns blanko einen Kaufvertrag zu unterschreiben, auf dem lediglich der Kaufpreis vermerkt war. Da wir die Küche selbst geplant hatten (im Groben) und genau wussten, was diese enthalten sollte und das auch mit Herrn F… abgesprochen war, dachten wir uns nichts dabei, baten jedoch darum, dass uns möglichst zeitnah die Aufstellung aller Möbelstücke und Elektrogeräte zugestellt würde. Herr F... versprach dies, wollte die Aufstellung jedoch in Ruhe fertig machen und sie uns dann zusenden.

Stutzig machten uns die merkwürdigen Zahlungsbedingungen der Firma. Man wollte keinerlei Anzahlung, sondern 100% des Betrages in einer Summe, wenn die Küche an das Küchenstudio geliefert werden würde - also noch vor dem Aufbau bei uns. Das wollten wir auf gar keinen Fall. Wer weiß denn, ob nicht irgendein Schaden an der Küche wäre oder es niemals zum Aufbau gekommen wäre... Also vereinbarten wir besondere Zahlungsbedingungen mit 50% Anzahlung sofort und den Rest nach erfolgtem Aufbau.

Bereits wenige Tage danach rief Herr F... an und bat uns erneut nach Schwerin zur Unterschrift des nun fertigen und vollständigen Vertrages. So dachten wir zumindest. Doch als wir dort eintrafen, war der Vertrag nicht fertig. Herr F... hatte vergessen, welche Griffe und Fronten wir ausgewählt hatten und hatte somit weder den Vertrag fertig, noch die Küche bestellt!

Das war die 1. Enttäuschung...

Nach einigen Tagen bekamen wir von Herrn F....  einen Bauplan, für die Elektroanschlüsse, Wasserleitungen und Abflüsse. Mit diesem Plan beauftragten wir Maler, Fliesenleger, Elektriker und Klempner.

Als dann einige Wochen vergangen waren, teilte uns Herr F... mit, dass der Termin zur Lieferung der Küche nicht eingehalten werden könnte. Eine der Zulieferfirmen sei abgebrannt. Man könnte sich ein hochwertigeres Design aussuchen für das gleiche Geld. Allerdings schickte er keine Vorschläge, sondern lediglich diese Aussage.

Ok gesagt, getan. Wir teilten Herrn F..... mit, wir würden gerne ein anderes Design nehmen. Sagten ihm, dass wir einverstanden sind.


Als wir nach weiteren Wochen nachfragten wann denn unsere Küche kommen würde, sagte Herr F..... , dass die Küchenfirmen alle in den Sommerferien seien und wir noch mind. 12 Wochen warten müssten.

Zähneknirschend und weil wir die Hälfte des Geldes schon angezahlt hatten, konnten wir nicht mehr zurücktreten. Also geduldeten wir uns.

Vom neuen Design hatten wir mittlerweile Abstand genommen, weil sich die Wartezeit laut Herr F..... nochmals verlängern würde und man nun doch das alte Design liefern könne - nur eben später. Außerdem war plötzlich die Aussage, dass man ein edleres Design ohne Aufpreisbekommen könne, nicht mehr wahr. Man hätte wieder Mehrkosten gehabt.

Es sollte noch alles viel schlimmer kommen! 

Nach 12 Wochen Warten, wurde die Küche geliefert:

Ohne Kühlschrank

Ohne Backofen

Ohne Geschirspüler

Ohne Herdplatten

Nachdem ich das bemängelt hatte, sagte mir der Chef der Firma, Herr Geschwendtas, telefonisch, das wäre kein Problem. Die Sachen würden nachgeliefert. Man würde sie bringen lassen aus einem Lager aus Lübeck.

Nach mittlerweile mehreren Monaten ohne Küche klammerte man sich an jeden Strohhalm - wir haben immerhin eine kleine Tochter, die etwas Warmes zu essen haben sollte und auf Dauer ist Essen gehen auch nicht ganz günstig..


Also fingen Herr F.... (Handlanger) und ein Tischler der Firma, die Küche aufzubauen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das Herr F..... zum Ausmessen 2 x vor Ort war, und das gesamte Aufmaß bei uns vor Ort gemacht hat. Die Küche wurde nach dem Wassereinbruch komplett saniert, sprich Fussboden rausgerissen, Wasserleitungen verlegt, Heizung neu verlegt, Abfluss neue verlegt, Elektroarbeiten neu gemacht, neuer Fliesenspiegel an Wand und Fussboden durch Fachfirma erledigen lassen...

Leider fielen uns gleich mehrere Mängel beim Aufbau der Küche auf: Fußleisten, die einfach in der falschen Größe angebaut wurden, sodass sie nicht auf dem Boden abschlossen, sondern noch mehrere Zentimeter Luft waren, falsch eingestellte Schranktüren, die eine unterschiedliche Höhe aufwiesen, eine VÖLLIG verschnittene Arbeitsplatte, die nicht wie versprochen unters Fenster reicht, sondern weit darunter liegt und mehrere Zentimeter von der Wand entfernt endet - und das nicht nur an einer Stelle, sondern an der gesamtenFensterseite der Küche, ...

Auch gab es Schwierigkeiten mit unseren Hängeschränken. Herr F... hat leider falsche Maße für die anzubringenden Steckdosen eingezeichnet, sodass die Steckdosen hinter den Hängeschränken verschwinden und ein Hängeschrank nicht auf herkömmliche Weise angebaut werden konnte, da nicht nur die Steckdose hinter dem Schrank liegt, sondern auch alle Kabel auf Höhe der Aufhängung verlaufen, sodass wir nun mit der Lösung leben müssen, dass der Schrank von oben mit einem langen Winkel an der Wand befestigt ist.

Wir sagten der Firma Möbelhaus Geschwendtas Küchenstudio, dass wir den Restbetrag nicht vollständig zahlen werden und den letzten rest erst dann bezahlen würden, wenn die Küche fertig/ vollständig ist. Sie ist bis heute nicht fertiggestellt. Das ist mittlerweile 3 Jahre her.

Zwar klappte es letztendlich doch, dass die Elektrogeräte nachgeliefert wurden, jedoch gab es hier nur Ärger. Man hatte vergessen, ein Eckpassstück mit zu bestellen, welches für den Einbau des Geschirrspülers wichtig gewesen wäre. Statt dessen zimmerte man aus mehreren Brettern ein Konstrukt, das die Ecke nun schließt. Fachgerecht ist das nicht.

Die größte Enttäuschung ist unser Kochfeld. Dieses darf von uns nicht betrieben werden, da Brandgefahr besteht. Herr F... hatte vergessen, darauf zu achten, wie viel Luft unter dem Kochfeld sein muss. So haben wir zwar seit 3 Jahren eine Küche, dürfen aber nicht kochen, da es sonst anfangen könnte zu brennen.

Um den Pfusch mit der völlig verschnittenen Arbeitsplatte zu verdecken, schraubte man uns mehrere farblich absolut nicht passende Bretter hinter die Arbeitsplatte (unsere Arbeitsplatte ist dunkelbraun und die Bretter waren weiß und silbern). Natürlich wollten wir das so nicht abnehmen. Daraufhin bot man uns an Randleisten zu setzen, damit der große Spalt abgedeckt sei. Dies wollten wir eigentlich nicht, denn wir wollten eine moderne Küche und keine, wie sie vor 20 Jahren aktuell war...

Doch um Streit zu vermeiden, stimmten wir letztendlich zu. Als wir allerdings wenig später eine Rechnung über mehr als 200 EUR für den Einbau und die Lieferung der Randleisten bekamen, hörte der Spaß auf.

Wir übergaben die Angelegenheit unserem Anwalt. Wer nun glaubt, dass die Odyssee ein Ende hatte, irrt. Nun ging es erst richtig los. Herr Geschwendtas rief alle an, deren Kostenvoranschlag für die Beseitigung seiner Mängel wir einreichten: unseren Maler (die Monteure hatte die frische Tapete beschädigt), den Elektroingenieur (der die Steckdosen verlegen sollte), den Fliesenleger (der nachträglich Fliesen unter dem Fenster anbringen musste, weil die Maße von Herrn F... vorne und hinten nicht passten). Er sagte allen, dass sie mit uns besser keine Geschäfte machen sollten, da wir unsere Rechnungen nicht bezahlen würden. Außerdem besaß dieser Mann die Frechheit uns mehrfach anzurufen und heftig zu beschimpfen...

Wir werden zukünftig einen Bogen um diese Firma machen.

 

 

 

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